Liebe Hundefreunde,

aufgrund der vielen Nachfragen habe ich mich entschlossen "Die Begleithundeprüfung der Hundeschule Bayreuth"
einzuführen. Diese Prüfung wird in Anlehnung an die Prüfungsordnung des VDH durchgeführt,

ist offiziell jedoch nicht anerkannt, d.h. wer einen
Hundesport betreiben möchte für
den eine Begleithundeprüfung Voraussetzung ist muss diese bei einem dem VDH

angeschlossenen Verein ablegen.

Der Unterschied allerdings ist, dass die bei uns geprüften Hunde uns auch wirklich begleiten können.
 
Im folgenden findet Ihr die Beschreibung [Wikipedia]

der Begleithundeprüfung des Verbandes des Deutschen Hundewesens VDH.

Danach folgt die Realität.

 

 

Die Begleithundeprüfung

ist in allen Vereinen des VDH eine Grundprüfung, in der, der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z. B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft wird.

Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen. Sie besteht aus zwei Teilen: einem Teil auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung in Verkehr/Öffentlichkeit. Vor der Prüfung überzeugt sich der Leistungsrichter von der Unbefangenheit des Hundes (Unbefangenheitsprobe/Wesenstest), die auch während der gesamten Prüfung weiterhin beurteilt wird. Hunde mit Wesensmängeln werden sofort disqualifiziert.

Das Mindestalter des Hundes für Prüfungen beträgt 15 Monate. Vor Prüfungsbeginn muss der Hundeführer einen Sachkundenachweis erbracht haben. Der Nachweis ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung. Die gesamte Prüfung muss ohne Hilfsmittel wie Leckerlies, Spielzeug zum Locken und Stachelhalsband abgelegt werden. Der Hund muss ein einfaches einreihiges, locker anliegendes Kettenhalsband, das nicht auf Zug eingestellt ist, tragen oder an einem Brustgeschirr ohne weitere Schnallungen geführt werden. Für Hunde mit behördlichen Auflagen (Maulkorb) gelten diese auch im Verkehrsteil der Prüfung, da der Hund sich dort in der Öffentlichkeit bewegt. Jeder Hund, der vorgeführt werden soll, muss gechipt oder tätowiert sein. Dies dient der eindeutigen Feststellung der Identität des Hundes. Die Prüfung im Unterordnungsteil erfolgt nach einem festgelegten Schema. Gefordert wird Fußgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitz aus der Bewegung und Platz aus der Bewegung mit anschließendem Abrufen. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten. Außerdem muss der Hund, während ein anderes Mensch/Hund-Team seinen Unterordnungsteil absolviert, unangeleint in einer Entfernung von 30 Schritt zu seinem Hundeführer abliegen. Nach bestandenem Unterordnungsteil wird außerhalb des Hundeplatzes das sichere und freundliche Verhalten des Hundes gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern (Radfahrer, Spaziergänger, Jogger, etc.) und anderen Hunden überprüft.

 [Man beachte - Hunde mit Wesensmängeln werden sofort disqualifiziert...--...Hunde mit Maulkorbpflicht dürfen jedoch teilnehmen]


 

  

 

die Realität

der Begleithundeprüfung

Es beginnt immer gleich, in fast jedem Verein, in der gesamten Republik.

Sonntag 7.30 Uhr: der Leistungsrichter trifft ein - zwar freundlich, weil er Spesen bekommt.
Im Grunde ist sein Sonntag aber wieder mal im Ars...!

Unbefangenheitsprobe der Hunde.
Jedem Hund hält er kurz das Richterbuch vor die Nase – wenn keiner beißt, haben alle bestanden.

Unterordnung: Die Hundführer geben alles, bewegen sich wie hyperaktive Roboter [keine normaler Mensch läuft so in der Öffentlichkeit] . 
Er weiß natürlich, dass die Taschen der Hundeführer/innen voll sind mit Leckereien und/oder Clickereien –

dies zu überprüfen ist aber zu zeitaufwendig.

Die Personengruppe: Hoffentlich passiert jetzt nichts, denn wir konnten diese Situation leider nur 180mal trainieren.
Zum Glück kennt der Hund die Personen
[es waren 180mal die selben].

Oh Gott – öffentliches Verkehrsgeschehen: Wir befinden uns mitten im Verkehrsgeschehen ca. 50 Meter
ausserhalb des Übungsplatzes mitten auf einem einsamen Waldweg
[da sind VDH Vereinsplätze meistens].   
Und dann geht’s richtig los. Der Ausbildungswart mimt den Jogger, der Vorstand kommt mit dem Vereinsfahrrad

[nachdem er erst mal wieder Luft in die Reifen gepumpt hat] 

und die Spaziergänger sind die Herrchen und Frauchen meiner Hundekumpels.
Booah geschafft.....    Jetzt nur noch die Begegnung mit anderen Hunden überstehen...  
Gott sei Dank- es sind die gleichen wie bei den letzten 180mal – meine Kumpels.
Hat sich das monatelange Training doch gelohnt.

Der Leistungsrichter lobt alle Teilnehmer, bekommt seine Spesen, ein Geschenk des Vereins und fährt nach Hause.

Die Hunde bekommen einen Pokal und alle sind glücklich.

Wer jetzt etwas schmunzelt .......................   Das ist leider die Realität

...und wer's nicht glaubt
[hat tatsächlich jemand veröffentlicht]

UnterordnungsTeil
[tolle Vorführung - wie oben beschrieben]

Richterbewertung
[tolle Bewertung - wie oben beschrieben]

Verkehrsteil
[öffentliches Verkehrsgelände - wie oben beschrieben]

[man beachte den Hund mit dem tollen Unterordnungsteil]

...jeder weitere Kommentar ist vermutlich überflüssig

 

Wir machen das ganz anders..............